Die ersten Aston Martin Fahrzeuge wurden 1922 gebaut aber der finanzielle Erfolg war nicht immer gegeben.
Die Preise waren hoch, die Nachfrage, wegen der speziellen Natur der Aston Martins, niedrig und die Firma noch klein. Im ersten Jahrzehnt der Produktion fanden allerdings wichtige Veränderungen im Management statt. So dass, als 1932 Arthur Sutherland die Führung übernahm, endlich eine gewisse Stabilität Einzug hielt.
Der beliebte SOHC-Motor von 1927 wurde in der einen oder anderen Form auch während der folgenden 10 Jahre genutzt. Zur gleichen Zeit verjüngte „Bert“ Bertelli die Firma und setzte die Fahrzeuge von Aston Martin mit beachtlichem Erfolg bei Rennen ein.
Allerdings waren diese Rennwagen in der Produktion so teuer, dass Sir Arthur überarbeitete Fahrzeuge, für die zugekaufte Teile verwendet wurden, einführte, um die Kosten zu reduzieren.
Das Resultat war die Markteinführung der neuen International und Le Mans Modelle die sich während der folgenden zwei Jahre recht gut verkauften. Die neuesten Aston Martin Fahrzeuge waren eine Kombination aus einem neuen Rahmen, einer weiterentwickelten Version des SOHC-Motors und eines Moss-Getriebes. Die Länge des Radstandes und die Karosserie variierten je nach Modell. Der Le Mans war dem International sehr ähnlich, hatte aber einen niedriger angebrachten Kühlergrill, einen flacheren Tank und das Fahrgestell war ebenfalls modifiziert.
Verglichen mit den Motoren anderer Hersteller war der Aston Martin Motor nicht nur sehr effizient – 70 PS bei 1,5 Litern waren zu der Zeit wirklich außerordentlich – sondern auch gut abgestimmt und er lief ewig.
Nachdem sich das der Aston Martin Le Mans nun besser verkaufte, war Aston Martin darum bemüht so schnell wie möglich Fahrzeuge mit kurzem (2591 mm) und langem (3048 mm) Radstand als Zwei- oder Viersitzer anzubieten.
Lang, flach und auf Anhieb am Kühlergrill zu erkennen war der Aston Martin Le Mans ein unverwechselbares Fahrzeug mit einem großartigen Charakter. Und exklusiv war der Le Mans auch denn in den Jahren 1932 und 1933 wurden nur 130 Aston Martins aller Modelle gebaut.
Und auch wenn der Markenname überlebte, unterschieden sich die Nachkriegsmodelle von Aston Martin doch sehr stark von ihren Vorgängern.
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